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Auflösung der Lebenspartnerschaft

Die Aufhebung einer Lebenspartnerschaft ist für beide Partner ein schwerer Eingriff. Der einst vorgestellte gemeinsame Lebensweg ist nun in einem kühlen und emotionslosen juristischem Licht zu betrachten.

 

Zur Aufhebung der Lebenspartnerschaft bedarf es zwingend eines gerichtlichen Beschlusses, ähnlich einer Scheidung. Zuständig hierfür ist das Familiengericht. Mit anderen Worten haben auch homosexuelle Paare vor dem Familiengericht ein „Scheidungsverfahren“ durchzuführen. Wichtig ist, dass zumindest der Antragssteller anwaltlich vertreten sein muss.

 

Das Familiengericht hebt die Lebenspartnerschaft dann auf, wenn die Parteien mehr als ein Jahr getrennt leben und beide die Aufhebung beantragen oder nicht erwartet werden kann, dass die Partnerschaft wiederhergestellt wird.

 

An die Aufhebung der Lebenspartnerschaft sind verschiedene Konsequenzen gebunden. Beispielsweise kann ein Lebenspartner vom anderen Lebenspartner nach der Trennung Unterhalt verlangen. Des Weiteren ist auch ein Zugewinnausgleich im Rahmen des Aufhebungsverfahrens möglich. Für Partnerschaften, die nach dem

1.1.2005 begründet wurden, ist auch regelmäßig Versorgungsausgleich (Ausgleich der Rentenanwartschaften) durchzuführen. Sollten Sie sich mit dem Gedanken tragen die Lebenspartnerschaft aufzulösen, oder sollte Ihr Ex bereits einen Antrag bei Gericht eingereicht haben – zögern Sie nicht uns anzurufen. Gerne steht Ihnen Rechtsanwalt Gönnheimer, Fachanwalt für Familienrecht, mit Rat und Tat zur Seite.

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